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Startup Relationship Management erklärt

Konzerne suchen immer häufiger nach Möglichkeiten, sich durch die Zusammenarbeit mit Startups einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und die Arbeitsweise der „Digital Natives“ in den Konzernalltag zu integrieren. Die Partnerschaften mit technologiegetriebenen Startups fördern nicht nur Agilität und Innovation, sondern auch die Fähigkeit schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Startups, die einen integralen Bestandteil der externen Innovationsquellen vieler Unternehmen darstellen, bemühen sich ebenfalls aktiv um Partnerschaften mit den Corporates. Diese ermöglichen unter anderem einen leichteren Marktzugang, erhöhte Sichtbarkeit, eine bessere Reputation sowie ein breiteres Vertriebsnetz. Die Beziehung kann außerdem die Türen zu zusätzlichen Finanzierungskanälen, wie zum Beispiel Corporate Venture Capital, öffnen.

Allerdings funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Konzernen und Jungunternehmern nicht immer wie erhofft, weshalb man potenzielle Herausforderungen schon im Voraus im Blick haben sollte. Häufig liegen die Probleme hierbei nicht bei der generellen Zielsetzung der Kooperation oder den verschiedenen Ansätzen hinsichtlich des Innovationsmanagements, sondern entstehen vielmehr durch eine falsche Erwartungshaltung und die Kommunikation zwischen den beiden Partnern.

Aus diesen Gründen ist ein effektives Startup Relationship Management (SRM) entscheidend, um die hohen Erwartungen in konkrete Pläne umzusetzen. SRM ist eine Methode, um die Beziehungen eines Unternehmens zur Startupwelt aufzubauen und eine leistungsstarke und effektive Schnittstelle zu den neuen Partnern zu schaffen. Im Unternehmenskontext zielt SRM darauf ab, das Scouting nach relevanten Newcomern zu automatisieren, alle Informationen zu bündeln und diese auf einem softwarebasierten Startup-Radar zu visualisieren, um zukünftige Innovations- und Investitionschancen sowie Risikopotenzial evaluieren zu können.

Startup Scouting automatisieren

Startup Scouting ist ein entscheidendes Element in diesem Prozess, um externe Innovationskraft in ein Unternehmen zu integrieren. In der Scouting-Phase geht es um das Identifizieren relevanter Startups oder auch Konkurrenzunternehmen, die zukünftig einen signifikanten Einfluss auf das eigene Branchen- oder Geschäftsmodell nehmen können oder mit neuen Technologien und Methoden zur Bewältigung bestehender Herausforderungen arbeiten.

Eine ressourcenintensive, manuelle Recherche kann durch entsprechende Automatisierung vermieden werden. Software-gestütztes Scouting auf einer kollaborativen Plattform und die Anbindung an branchenspezifische Datenbanken (z. B. Crunchbase oder Craft.io) können hierbei das Identifizieren geeigneter Startups enorm beschleunigen und digitalisieren. Hierdurch bleibt am Ende mehr Zeit für die gemeinsame Bewertung und Auswahl der richtigen Partner und Investments durch die Mitglieder Ihrer Innovation Community.

Visualisierung der Ergebnisse auf einem Startup Radar

Die Ergebnisse der Scouting-Phase, einschließlich neuartiger Technologien und Patente, aufkommender Trends und Inspirationen aus der Praxis, werden mittels eines Startup Radars bewertet, verknüpft und visualisiert. Nutzen Sie die Vorteile eines Startup Radars, um die vielversprechendsten Startups für Ihre zukünftigen Partnerschaften zu identifizieren.

Den besten Startup-Partner finden

Unternehmen streben zunehmend eine flexible Partnerschaft mit Startups an, in denen beide Parteien Risiken eingehen und auf Augenhöhe miteinander arbeiten. Bevor Millionen in eine Akquisition investiert werden, ist es daher zunächst wichtig, eine passende Auswahl geeigneter Startups für effektive Partnerschaften zu treffen. Frühzeitige Kontakte zu Startups und eine “Open-Door-Mentalität” sind mittlerweile selbstverständlich geworden.

Das ITONICS SRM Tool bietet allen Geschäftsbereichen Ihres Unternehmen – von Strategie, Geschäftsentwicklung, Innovation, Forschung und Entwicklung, hin zu Beschaffung und Finanzen – eine modulare Plattform zur gemeinsamen Bewertung und Auswahl von Startups für zukünftige Kooperationen. Das Tool ermöglicht es:

  • große Datenmengen in zwei oder drei Klicks zu filtern, um die wichtigsten Startups für Ihre Branche zu finden.
  • Entscheidungen über den richtigen Investment-Mix zu treffen und Investitionen an Ihre übergeordneten Innovationsziele anzupassen.
  • Daten wie Kontaktinformationen, Finanzierungsstatus, Standort etc. zu bündeln.
  • potenzielle Kollaborations- und Partnerschaftsmöglichkeiten zu erkennen.
  • alle Startup-Daten und Quellen verschiedenen Geschäftsbereichen zugänglich zu machen.

Welche Beziehung passt?

Nachdem Unternehmen sich für die Kontaktaufnahme zu einem bestimmten Startup entschieden haben, muss die beste Strategie für den Aufbau der Partnerschaft festgelegt werden. Wie können die Jungunternehmer in das Innovation Ecosystem und den Innovationsansatz des Unternehmens optimal integriert werden? Hierbei unterscheiden wir fünf Säulen:

Build

Startups werden häufig als Inspiration und Motivation genutzt, neue Produkte oder Dienstleistungen intern selbst zu entwickeln, neue Technologien einzusetzen und insgesamt agiler zu werden. Großunternehmen sollten deshalb kontinuierlich das eigene Unternehmensumfeld monitoren, um über aktuelle Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben. Wenn die Ressourcen und Skills im eigenen Unternehmen vorhanden sind, kann es von Vorteil sein, die "Do-it-yourself"-Strategie zu verfolgen.

Buy

Wenn Unternehmen in der Lage sind, ein neues Produkt oder eine Dienstleistung intern zu entwickeln, aber das Fachwissen fehlt, können Investitionen dabei helfen, externe Expertenteams an Bord zu holen. Dies bedeutet in der Regel nicht, dass ein gesamtes Startup aufgekauft werden muss. Vielmehr werden bestimmte Dienstleistungen oder Fähigkeiten, die das Startup anbietet, in das eigene Unternehmen integriert.

Partner

Immer häufiger setzen etablierte Unternehmen auch auf sogenannte Accelerator-Programme. Unternehmen wie Cisco oder adidas laden Startups in ihre Innovationszentren und Labs ein, um sich ihre Ideen anzuhören, Hackathons zu veranstalten oder um an gemeinsamen Herausforderungen zu arbeiten.

Invest

Das Unternehmen investiert in ein vielversprechendes Startup, das neue Technologien entwickelt, die möglicherweise für die Branche oder das eigene Wachstum von Vorteil sein können. Auch eigene Incubator-Programme können dabei helfen, wichtige Skills in das eigene Unternehmen zu integrieren.

Co-develop

In diesem Fall sind Unternehmen an bestimmten Aspekten eines Startups interessiert, sei es an einer bestimmten Technologie, Methodik oder einem Geschäftsmodell. Mit passenden Partnern wollen sie gemeinsam Produkte entwickeln, die fehlende Kompetenzen beisteuern. Im Gegenzug erhält der Partner Zugang zu Marktkenntnissen, Mentoring und den professionellen Netzwerken des Unternehmens.

Was noch?

Durch das Erschaffen einer Win-Win-Situation, in der beide Seiten gleichermaßen in den Erfolg des anderen investieren, wird die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Startups radikal verändert. Darüber hinaus ist SRM für die meisten Innovatoren ein unverzichtbarer Bestandteil des eigenen Innovation Toolkits.

Um mehr über den Startup-Scouting-Prozess zu erfahren und ein nachhaltiges Startup Relationship Management aufzubauen, kontaktieren Sie uns gern für eine persönliche Demo.

Konzerne suchen immer häufiger nach Möglichkeiten, sich durch die Zusammenarbeit mit Startups einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen und die Arbeitsweise der „Digital Natives“ in den Konzernalltag zu integrieren. Die Partnerschaften mit technologiegetriebenen Startups fördern nicht nur Agilität und Innovation, sondern auch die Fähigkeit schnell auf Marktveränderungen reagieren zu können.