Mit Portfolios & Roadmaps zur Innovationsführerschaft
Fletcher Building nutzt ITONICS für Innovationsportfoliomanagement, strategische Planung und die unternehmensweite Steuerung der Innovationsagenda.

125 Trends aus Planung, Materialien und Maschinen, Bauausführung und Infrastrukturmanagement – bewertet nach Zeithorizont und Wirkungspotenzial. Bauteams verfolgen sie in ITONICS und verknüpfen jeden Trend mit den betroffenen Projekten.

2025 machte die strukturellen Schwächen der Baubranche deutlich. Materialkosten stiegen im Jahresvergleich um 22 %, während der Fachkräftemangel ein kritisches Niveau erreichte: Allein in den USA blieben mehr als 500.000 Stellen unbesetzt.
Projekte gerieten nicht wegen fehlender Nachfrage ins Stocken, sondern weil Kapazitäten fehlten. Versicherungskosten für klimagefährdete Infrastruktur verdoppelten sich in Küstenregionen. CO₂-Regeln machten klassische Bauweisen in großen europäischen Städten wirtschaftlich unattraktiv.
Gleichzeitig beschleunigte sich die Digitalisierung. Autonome Baumaschinen wechselten vom Demonstrationsprojekt auf reale Baustellen. Selbstfahrende Bagger von Built Robotics senkten Kosten für Erdarbeiten um 30 % und erhöhten die Präzision. Digitale Zwillinge wurden bei Großprojekten zum Standard und reduzierten Nacharbeiten durch Echtzeit-Monitoring um 40 %.
Der Wandel ist notwendig: Klassische Methoden können Termine, Budgets und Umweltvorgaben nicht mehr gleichzeitig erfüllen. Die Unternehmen, die 2026 vorne liegen, industrialisieren ihre Abläufe, skalieren Automatisierung und planen Gebäude von Anfang an für Leistung und Rückbau.
Dieser Trendreport zeigt die wichtigsten Entwicklungen der Baubranche.
Die Trends im diesjährigen Report zeigen, wie langfristige Herausforderungen 2025 zu unmittelbaren regulatorischen und operativen Anforderungen wurden. Einige Einzelthemen verloren an Bedeutung, weil sie heute zur Grundvoraussetzung gehören.
Regeln werden durchgesetzt, Materialentscheidungen bestimmen direkt die Wirtschaftlichkeit von Projekten und Automatisierung ist keine reine Effizienzmaßnahme mehr. Autonome Maschinen von Built Robotics reduzierten den Personalbedarf auf Baustellen um 30 % und steigerten die Präzision. CO₂-armer Beton und biobasierte Materialien sind in regulierten Märkten häufig keine Premiumoption mehr, sondern wirtschaftlich notwendig.
Integrierte digitale Zwillinge für Planung und Prognosen entwickelten sich über die Bauvorbereitung hinaus zur Live-Infrastruktur für das Projektmanagement. Sie verbinden Planung, Bau und Betrieb.
Compliance, Automatisierung und Nachhaltigkeit wachsen zu gemeinsamen operativen Anforderungen zusammen. Sie entscheiden zunehmend darüber, welche Projekte umgesetzt werden und welche Unternehmen wettbewerbsfähig bleiben.
Nachhaltigkeit, Resilienz und Inklusion prägen Design und Planung. AI-gestütztes Design und digitale Zwillinge erhöhen Effizienz und Präzision. CO₂-arme und wassersparende Konzepte reagieren auf ökologische Anforderungen und strengere Bauvorschriften.
Wohlbefinden, Barrierefreiheit und Beteiligung gewinnen an Bedeutung. Wirtschaftlicher Druck fördert modulares Bauen und Value Engineering, während flexible Flächennutzung und Investitionen in resiliente Infrastruktur neue Lösungen verlangen.
Im Folgenden stellen wir die drei wichtigsten Trends in Design und Planung vor. Laden Sie hier die vollständige Liste aller 125 Trends herunter, die die Baubranche 2026+ prägen.
Kurzfassung: Generatives Design verändert Architekturprozesse und optimiert Konstruktionen für Effizienz und Kreativität.
Aktuelle Situation: AI erzeugt auf Basis von Kosten, Nachhaltigkeit und Statik tausende Entwurfsvarianten. Architekten und Ingenieure können Lösungen schneller prüfen, doch Investitionen und Schulungen bremsen die Einführung.
Erwartete Entwicklung: In 2–4 Jahren wird AI stärker in Architekturprozesse integriert, automatisiert komplexe Aufgaben und verbindet generatives Design mit Simulation und Modellierung in Echtzeit.
Herausforderungen: Hohe Anfangskosten, Lernaufwand und Kompatibilität mit bestehender Designsoftware.
Zeithorizont: 2–4 Jahre
Wirkungspotenzial: Hoch
STEEP-Segment: Technologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Kurzfassung: Planung für Klimaresilienz gewinnt an Bedeutung.
Aktuelle Situation: Gebäude und Städte werden so geplant, dass sie Hitzewellen, Überschwemmungen und Stürmen besser standhalten.
Erwartete Entwicklung: Präzisere Klimadaten und nachhaltige Materialien machen Städte anpassungsfähiger und langlebiger.
Herausforderungen: Hohe Kosten und sich schnell verändernde Klimavorgaben.
Zeithorizont: 4–6 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Ökologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Kurzfassung: Digitale Zwillinge verbessern Planungsgenauigkeit und Prognosen durch virtuelle Abbilder.
Aktuelle Situation: Detaillierte Modelle simulieren reale Bauwerke und machen Probleme vor Baubeginn sichtbar. Das verbessert Entscheidungen und Zusammenarbeit.
Erwartete Entwicklung: In 4–6 Jahren verbinden sich digitale Zwillinge stärker mit IoT und AI. Echtzeitdaten ermöglichen genauere Prognosen und nachhaltigere Projekte.
Herausforderungen: Große Datenmengen, Cybersicherheit und die Integration in vorhandene Planungswerkzeuge.
Zeithorizont: 4–6 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Technologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Steigende Materialkosten und instabile Supply Chains fördern lokale und nachhaltige Alternativen. Strengere Umweltvorgaben und Anreize beschleunigen CO₂-arme Maschinen und Materialien.
Lokalisierung und verpflichtende CO₂-Berichte verändern Beschaffung und Logistik. Umweltzertifikate und Förderprogramme werden für öffentliche Projekte wichtiger, während wechselnde Zölle eine breitere Beschaffung fördern.
Im Folgenden stellen wir die drei wichtigsten Trends bei Materialien und Maschinen vor. Laden Sie hier die vollständige Liste aller 125 Trends herunter, die die Baubranche 2025+ prägen.
Kurzfassung: Intelligente Maschinen erhöhen Sicherheit, Präzision und Effizienz durch Automatisierung.
Aktuelle Situation: IoT-Sensoren und AI ermöglichen autonomen Betrieb und vorausschauende Wartung. Teilautonome Maschinen sind bereits verbreitet, vollständig autonome Systeme noch in Entwicklung.
Erwartete Entwicklung: In 4–6 Jahren arbeiten Cobots enger mit Teams zusammen und Maschinen verbinden sich nahtlos mit Projektmanagementsoftware.
Herausforderungen: Hohe Investitionen, regulatorische Anforderungen und Schulungsbedarf.
Zeithorizont: 4–6 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Technologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Kurzfassung: Elektrische Baumaschinen ersetzen Dieselantriebe und reduzieren Emissionen.
Aktuelle Situation: Batteriebetriebene Bagger und Lader werden in Pilotprojekten eingesetzt. Sie arbeiten leiser und lokal emissionsfrei, sind aber durch heutige Batterien begrenzt.
Erwartete Entwicklung: In 4–6 Jahren ermöglichen längere Laufzeiten und schnellere Ladeinfrastruktur einen breiteren Einsatz. Förderprogramme beschleunigen den Wandel.
Herausforderungen: Begrenzte Batterielaufzeit, hohe Anschaffungskosten und fehlende Ladeinfrastruktur.
Zeithorizont: 4–6 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Ökologisch/Technologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Kurzfassung: CO₂-armer Beton, recycelter Stahl und weitere Alternativen reduzieren Emissionen im Bau.
Aktuelle Situation: Bauunternehmen setzen CO₂-arme Materialien ein, um Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und ihre Umweltwirkung zu senken.
Erwartete Entwicklung: CO₂-negative Materialien wie Hanfbeton und biobasierte Verbundstoffe werden durch strengere Vorgaben breiter eingesetzt.
Herausforderungen: Hohe Produktionskosten und begrenzte Verfügbarkeit.
Zeithorizont: 2–4 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Sozial

Trendentwicklung in diesem Jahr
Strengere Umweltvorgaben und Förderprogramme bringen nachhaltige Materialien und emissionsarme Maschinen auf die Baustelle. Infrastrukturprogramme und neue Arbeitsregeln verändern Prozesse und erhöhen den Fokus auf Sicherheit und Qualifizierung.
Handelspolitik und schwankende Materialpreise fördern lokale Beschaffung. Erneuerbare Energie und effizienteres Abfallmanagement gewinnen an Bedeutung.
Im Folgenden stellen wir die drei wichtigsten Trends in der Bauausführung vor. Laden Sie hier die vollständige Liste aller 125 Trends herunter, die die Baubranche 2025+ prägen.
Kurzfassung: Selbstheilender Beton und hochfeste Verbundstoffe machen Bauwerke langlebiger und senken langfristige Kosten.
Aktuelle Situation: Selbstheilender Beton repariert kleine Risse, Carbonfaserverbundstoffe verbinden hohe Festigkeit mit geringem Gewicht. Pilotprojekte zeigen Potenzial, doch Kosten und Verfügbarkeit begrenzen den Einsatz.
Erwartete Entwicklung: In 4–6 Jahren sinken Produktionskosten und Standards entwickeln sich weiter. Dadurch werden langlebigere und nachhaltigere Gebäude möglich.
Herausforderungen: Hohe Kosten, begrenzte Verfügbarkeit und notwendige Anpassungen der Bauvorschriften.
Zeithorizont: 4–6 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Ökologisch/Technologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Kurzfassung: Elektrische und emissionsarme Maschinen reduzieren Treibhausgase in der Bauausführung.
Aktuelle Situation: Die meisten Baustellen nutzen Dieselmaschinen. Elektrische und hybride Alternativen kommen zunächst in umweltorientierten Projekten und bei größeren Unternehmen zum Einsatz.
Erwartete Entwicklung: In 4–6 Jahren fördern bessere Batterien und sinkende Kosten elektrische Bagger, Lader und weitere Maschinen. Baustellenemissionen gehen deutlich zurück.
Herausforderungen: Hohe Anschaffungskosten, begrenzte Ladeinfrastruktur und Schulungsbedarf.
Zeithorizont: 4–6 Jahre
Wirkungspotenzial: Hoch
STEEP-Segment: Politisch/Technologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Kurzfassung: Roboter für Bewehrungsarbeiten, Betonoberflächen und Schweißarbeiten erhöhen Präzision und Effizienz.
Aktuelle Situation: Systeme wie TyBOT zum Binden von Bewehrungsstahl oder SAM zum Mauern reduzieren Fachkräftelücken und verbessern die Ausführungsqualität.
Erwartete Entwicklung: Fortschrittliche Robotik nutzt AI für adaptive Entscheidungen und übernimmt komplexere Aufgaben wie den 3D-Druck von Bauteilen oder autonome Innenausbauten.
Herausforderungen: Integration in Abläufe, Sicherheit auf Baustellen und hohe Investitionen.
Zeithorizont: 4–6 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Technologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Strengere Sicherheitsregeln und Vorgaben für Klimaresilienz verändern das Infrastrukturmanagement. Dekarbonisierung und Netto-Null-Ziele fördern nachhaltige Materialien, während lokale Beschaffung regionale Wirtschaft stärkt und Emissionen senkt.
Smart-Infrastructure-Programme verbinden IoT und AI für effizienteren Betrieb und mehr Resilienz. Öffentlich-private Partnerschaften finanzieren Großprojekte. Hohe Compliance-Kosten, fehlendes Fachwissen und die Modernisierung bestehender Infrastruktur bleiben zentrale Hürden.
Im Folgenden stellen wir die drei wichtigsten Trends im Infrastrukturmanagement vor. Laden Sie hier die vollständige Liste aller 125 Trends herunter, die die Baubranche 2025+ prägen.
Kurzfassung: Umweltzertifikate werden zum Standard und fördern nachhaltiges Bauen und Infrastrukturmanagement.
Aktuelle Situation: LEED und BREEAM sind breit anerkannt. Ihre Nutzung wächst, weil Projekte Umweltvorgaben und Erwartungen erfüllen müssen. Sie fördern nachhaltige Materialien, effiziente Gebäude und besseres Abfallmanagement.
Erwartete Entwicklung: In 2–4 Jahren werden Kriterien strenger und integrieren erneuerbare Energie, nachhaltige Bauverfahren und Lebenszyklusbetrachtungen tiefer.
Herausforderungen: Kosten für Zertifizierung und laufende Compliance sowie der Bedarf an qualifizierten Teams.
Zeithorizont: 2–4 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Ökologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Kurzfassung: Dekarbonisierung verändert Infrastrukturmanagement und verlangt nachhaltige Verfahren für Netto-Null-Ziele.
Aktuelle Situation: Internationale Abkommen und nationale Gesetze treiben CO₂-arme Materialien und erneuerbare Energie in Infrastrukturprojekten.
Erwartete Entwicklung: In 4–6 Jahren werden CO₂-Abscheidung und energieeffiziente Planung häufiger verpflichtend. Erneuerbare Systeme und neue Bauverfahren skalieren.
Herausforderungen: Hohe Kosten für erneuerbare Technologien, Kompensation und die Nachrüstung alter Infrastruktur.
Zeithorizont: 4–6 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Politisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Kurzfassung: Digitale Zwillinge bilden Infrastruktur in Echtzeit ab und verbessern Monitoring und vorausschauende Wartung.
Aktuelle Situation: Erste Systeme nutzen Echtzeitdaten für Visualisierung und proaktive Fehlererkennung. Simulationen verbessern Betrieb und Leistung.
Erwartete Entwicklung: In 4–6 Jahren macht AI digitale Zwillinge lernfähiger. Sie können Korrekturen und Energiemanagement teilweise automatisieren.
Herausforderungen: Hohe Einführungskosten, Datenqualität und fehlende Fachkräfte für Betrieb und Interpretation.
Zeithorizont: 4–6 Jahre
Wirkungspotenzial: Sehr hoch
STEEP-Segment: Technologisch

Trendentwicklung in diesem Jahr
Fletcher Building nutzt ITONICS für Innovationsportfoliomanagement, strategische Planung und die unternehmensweite Steuerung der Innovationsagenda.

Die Innovationsplattform von Leonhard Weiss, betrieben mit ITONICS, bündelt Trendscouting, Ideengenerierung und Portfoliomanagement zentral für das gesamte Unternehmen.

KSB nutzt ITONICS für unternehmensweite Innovation: 7.000+ aktive Nutzer und 1.100+ eingereichte Ideen treiben eine neue Innovationskultur voran.

Dr. Eva Mitterreiter von Bosch und Jennifer Graf von digetiers zeigen, wie strategische Transformationen und neue Geschäftsmodelle entstehen.

Dr. Kerstin Höfle von Körber Supply Chain gibt Einblicke in Automatisierung, neue Technologien und Wissensmanagement im Unternehmen.
