Wie die DZ BANK Innovationsaktivitäten steuert

Von Sophia Hoferer
Die Zeiten, in denen ein solides Geschäftsmodell über Jahrzehnte funktioniert, sind leider auch im Bankensektor passé. Die neuen Kundenerwartungen an Finanzdienstleister im digitalen Zeitalter stellen die Innovationsarbeit von Banken vor neue Herausforderungen. Kunden sehnen sich nach einem in ihre Lebenssituation integrierten Banking, verständliche, vergleichbare und personalisierte Produkte, ausreichende Sicherheit und eine unmittelbare Serviceverfügbarkeit.
Auch die Existenz neuer digitaler Wettbewerber (Fintechs) in den letzten Jahren bedroht und verändert alle Bereiche der Wertschöpfungskette im Bankgeschäft. Wie schafft man es also als Großbank zum innovativen Vordenker zu werden?
Seit April 2016 nutzt die DZ BANK Gruppe erfolgreich eine Software-Plattform, den sogenannten "DZ BANK Innovationsradar", um Trend- und Technologiemanagement (Außenperspektive) mit den eigenen Innovationsaktivitäten (Innenperspektive) zu verknüpfen und so Überblick über das unternehmensweite Innovationsportfolio zu erlangen (siehe auch: Innovationsblog der DZ BANK).

Verknüpfen und Auswerten der Aktivitäten:
der unterschiedlichen Banken und Abteilungen, deren Ansprechpartner sowie relevanter Trends und Technologien auf einer zentralen Innovationsplattform| 120 Mitarbeiter mit Innovationsbezug aktiv auf Plattform |
100 und mehr abgebildete Innovationsaktivitäten |
165 und mehr Fintechs gescoutet |
Die DZ BANK AG Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank, Frankfurt am Main, ist Zentralinstitut für rund 900 Volksbanken Raiffeisenbanken und beschäftigt über 30.279 Mitarbeiter. Als Zentralbank hat sie den Auftrag, die Geschäfte der vielen eigenständigen Genossenschaftsbanken vor Ort zu unterstützen und ihre Position im Wettbewerb zu stärken. Das Leistungsspektrum reicht von klassischen und innovativen Produkten über Strukturierung und Emissionen bis hin zu Handel und Vertrieb im Aktien- und Rentenmarkt.