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Roadmaps: Der ultimative Guide

In diesem Leitfaden finden Sie alles, was Sie über Roadmapping wissen müssen,
wie Roadmaps erstellt und unterschiedliche Arten von Roadmaps
erfolgreich eingesetzt werden können, z. B. Produkt-Roadmaps,
Technologie-Roadmaps oder Projekt-Roadmaps.

Definition: Was ist Roadmapping?

Roadmapping ist eine Methode zur langfristigen strategischen Planung, Umsetzung und Visualisierung von Innovationen, Produkten und Technologien, aufgegliedert auf die notwendigen Ressourcen, Maßnahmen und Meilensteine und abgestimmt auf die Unternehmensstrategie.

Mittels Roadmapping können unterschiedliche Fragestellungen beantwortet werden:

  • Neuer Call-to-ActionWelche Trends und Märkte werden unser zukünftiges Geschäft beeinflussen?
  • Welche Produkte und Services wollen wir anbieten?
  • Mit Hilfe welcher Technologien, Kompetenzen und Ressourcen können wir unsere Ziele erreichen?


Definition: Was ist eine Roadmap?

Eine Roadmap ist eine strukturierte Übersicht über die wichtigsten Faktoren, die maßgeblich Einfluss auf die Entwicklung eines Unternehmens über einen längeren Zeitraum nehmen. So können Innovationsprojekte in einzelne Schritte gegliedert und, mögliche Risiken und Szenarien für die Zielerreichung auf verschiedenen Ebenen analysiert werden. Mit Hilfe einer Roadmap können Entwicklungen auf vier Ebenen untersucht werden: Markt, Produkt, Technologie und Ressourcen.

Roadmaps sind eine gängige Methode in Rahmen der strategischen Planung. In der Praxis werden Roadmaps meist lösungs- und technologieorientiert eingesetzt. Eine Ausweitung dieser technologischen Sichtweise auf die Dimensionen zukünftiger Märkte, Produkte und Ressourcen ermöglicht eine ganzheitliche Analyse der angestrebten Unternehmensentwicklung.

Zeitliche Unstimmigkeiten und Lücken in der Technologie- und Produktentwicklung können durch die integrierte Betrachtung der vier Dimensionen erkannt und im Rahmen der strategischen Planung angegangen werden.

Roadmap-Software


Warum sind Roadmaps wichtig?

Jedes Unternehmen, das in einem volatilen und komplexen Umfeld langfristig wettbewerbsfähig sein will, muss zukünftige Entwicklungen systematisch analysieren und prognostizieren. Die Mehrheit der Führungskräfte bemängelt eine Lücke zwischen Strategie und Produktentwicklung. Die Methode des Roadmapping bietet ein ideales Werkzeug zur strukturierten Planung, Umsetzung und Visualisierung Ihrer Innovationen im Einklang mit der Unternehmensstrategie.

Mit Roadmaps können Sie:
  • künftige Produktentwicklungen und Technologien planen und lenken.
  • die unternehmensweite Ausrichtung verbessern.
  • einen Überblick über Produkte, Technologien und Ressourcen auf höchster Ebene geben.
  • den aktuellen Stand Ihres Unternehmens auf einen Blick verstehen.
  • die tägliche operative Planung und Ausführung durchführen.
  • zukünftige Bedürfnisse wie relevante Schlüsseltechnologien und Ressourcen aufdecken.
  • frühzeitig Zeitinkonsistenzen und Synergien in der strategischen Planung erkennen.


Wie erstelle ich eine Roadmap?

Schritt 1: Individuelle Ziele definieren

Die erste Frage, die Sie sich gleich zu Beginn des Roadmappings stellen sollten: Was wollen wir mit Roadmapping in unserem Unternehmen erreichen? Diese Frage ist essentiell, da ein entsprechendes Commitment nur durch einen darstellbaren Nutzen erreicht werden kann. 

Step 2: Art der Roadmap definieren

Je nach Zielsetzung und Unternehmen müssen unterschiedliche Dimensionen berücksichtigt werden. Im Wesentlichen gibt es drei Dimensionen:

  • Zeitlicher Rahmen: Ist die Roadmap kurz-, mittel- oder langfristig angelegt?
  • Detailgrad: In welcher Tiefe und mit welchen Details soll die Roadmap erstellt werden?
  • Art der Roadmap: Was soll im Mittelpunkt stehen oder identifiziert werden?

Schritt 3: Stakeholder einbeziehen und Verbindlichkeit schaffen

Der nächste Schritt zur schnellen und effektiven Entwicklung und Umsetzung eines Fahrplans ist die klare und verbindliche Benennung der beteiligten Personen und ihrer Verantwortlichkeiten. Dies schafft das notwendige Commitment und die intrinsische Motivation. Eine Roadmap treibt die Kommunikation innerhalb eines Unternehmens voran. Sie ist daher nicht nur ein Instrument für den Vorstand und das Top-Management. Vielmehr muss es das explizite Ziel sein, die betroffenen Abteilungen so früh wie möglich in den Prozess einzubinden. Klare Zuständigkeiten für Methodenkompetenz, Koordination und Input müssen so klar und transparent wie möglich kommuniziert und gelebt werden.

Schritt 4: Roadmap-Struktur und -Prozess erstellen

Die Grundstruktur einer Roadmap unterscheidet zunächst zwischen drei Hauptebenen (sog. Hauptschichten), die von einem sinnvoll gewählten Zeitrahmen (mindestens +5 Jahre) eingegrenzt werden. Die drei Ebenen sind:

  • Warum: Markt (inkl. Teilschichten wie Trends, Treiber, Barrieren, Kunden, Stakeholder)
  • Was: Produkte und Dienstleistungen (einschließlich der vom Unternehmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen)
  • Wie: Ressourcen (inkl. Personal, Mitarbeiterfähigkeiten, Finanzen, Immobilien oder strategische Partnerschaften)

Diese Ebenen können von Unternehmen zu Unternehmen je nach den individuellen Anforderungen angepasst und/oder ergänzt werden.

Schritt 5: Roadmap in das übergeordnete Innovationsmanagement einbinden

Um den vollen Nutzen zu entfalten, sollten Roadmaps in den übergreifenden Innovationsmanagementprozess integriert werden. Nach der Identifizierung von Chancen, der Ideenbewertung und der Konzeptentwicklung kommt der schwierigste Teil des Innovationsmanagements: Wo und wann sollen wir unsere Innovationen positionieren? 

In der Praxis ist der Einsatz von Roadmaps meist lösungs- und technologieorientiert. Erst die Verknüpfung von zukünftigen Märkten, Produkten, Technologien und Ressourcen in einem zeitlichen Kontext ermöglicht eine stringente Planung und Umsetzung von Innovationen. Roadmaps visualisieren und kontextualisieren Abhängigkeiten bei der Innovationsumsetzung. Die Aggregation mehrerer Einzel-Roadmaps zu einer übergreifenden, integrierten Innovations-Roadmap ermöglicht eine strategische Top-down- und Bottom-up-Planung für die nächsten 3-20 Jahre.

Schritt 6: Roadmap regelmäßig updaten und kommunizieren

Je nach Art des Projekts werden Sie Ihre Roadmap in unterschiedlichen Abständen aktualisieren müssen. Eine Produkt-Roadmap kann wöchentlich mit neuen Funktionen erweitert werden, während eine unternehmensweite Roadmap vielleicht nur einmal im Quartal oder einmal im Jahr angepasst wird. Das Warum Ihrer Roadmap sollte konstant bleiben. Das Was und Wie kann sich jedoch im Laufe der Zeit ändern. Vor allem Strategieänderungen führen zu ziemlich bedeutenden Änderungen an Ihrer Roadmap. Es ist ratsam, die Auswirkungen umfassend zu kommunizieren.

 

Wie kommuniziere ich eine Roadmap an meine Stakeholder?

Da Roadmaps für die strategische Ausrichtung des gesamten Unternehmens so wichtig sind, sollten Benutzer und relevante Interessengruppen rechtzeitig in den Prozess einbezogen werden. Es funktioniert nicht, wenn Sie direkt von der Erstellung der Roadmap zur Umsetzung übergehen, ohne die wichtigsten Abteilungen zu involvieren. Der Prozess beinhaltet Iterationen, aber auch gegenseitiges Feedback und Kommunikation sollten Teil jedes Schritts sein.

Die Kommunikation kann auf zwei Arten erfolgen: Bottom-up oder Top-down.

Wenn wir weit in die Zukunft planen, ist ein Top-Down-Ansatz wahrscheinlicher. Die Ziele auf allen Hierarchieebenen sind auf die Ziele des gesamten Unternehmens abgestimmt, da das Top-Management selbst die Maßnahmen aller Abteilungen steuert. Daher werden die Roadmap-Visionen und -Ziele auf der höchsten Hierarchieebene entwickelt und dann an die darunter liegenden Ebenen weitergegeben.

Die kurzfristige Planung erfolgt in der Regel von unten nach oben. Beim Bottom-up-Ansatz werden Roadmaps auf den untersten Ebenen entwickelt und dann an die nächsthöhere Ebene weitergegeben. Ein Bottom-up-Ansatz trägt zur Verbesserung der Zusammenarbeit der Mitarbeiter bei, da jeder in den Entscheidungsprozess eingebunden ist und Einfluss darauf hat, wie die Strategie taktisch umgesetzt wird.

Verschiedene Arten von Roadmaps

Wir unterscheiden 5 Arten von Roadmaps:

  1. Technologie-Roadmap
  2. Produkt-Roadmap
  3. Projekt-Roadmap
  4. Integrierte Roadmap
  5. Unternehmensweite Roadmap

Technologie-Roadmap?

Technologie-Roadmaps fokussieren sich auf eine oder mehrere Schlüsseltechnologien - unabhängig von den Anbietern auf dem Markt. Das Ergebnis einer solchen Technologie-Roadmap ist eine Übersicht über Chancen und Risiken (bzw. Barrieren) für das Management eines Unternehmens. Oft ist es sinnvoll, dass die Ergebnisse einer Technologie-Roadmap auch in einem Technologie-Radar dargestellt werden.

Was ist eine Produkt-Roadmap?

Das Leistungsportfolio kann auch im Mittelpunkt einer Roadmap stehen und die aktuelle und zukünftige Produktpalette einbeziehen. Produkt- und Innovations-Roadmaps befassen sich mit der Planung neuer Produkte und innovativer Entwicklungsprojekte, oft unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Technologien.

Was ist eine Projekt-Roadmap?

Eine Projekt-Roadmap ist eine visuelle und strategische Übersicht über die Ziele und Leistungen eines Projekts über einen bestimmten Zeitraum. Im Vergleich zu einem Projektplan, in dem die einzelnen Projektschritte detailliert aufgeführt sind, soll die Roadmap einfach sein und zu viele Details vermeiden. Projektmanager können Projekt-Roadmaps und die Roadmapping-Methode als leistungsfähiges Werkzeug nutzen, um die Erwartungen der Stakeholder zu steuern, die Strategie zu kommunizieren und die Ressourcen mit anderen am Projekt beteiligten Teams zu koordinieren.

Was ist eine integrierte Roadmap?

Integrierte Roadmaps berücksichtigen mehrere Themen parallel, z. B. die Produkt- und Technologieplanung. Je nach Schwerpunkt umfasst eine Roadmap verschiedene Dimensionen (auch Ebenen oder Schichten genannt) in unterschiedlichen Tiefen (auch Lanes genannt): Produkte, Technologien, Märkte, Ressourcen, Treiber, Projekte, Unternehmensziele oder Meilensteine.

Was ist eine unternehmensweite Roadmap?

Eine unternehmensweite Roadmap ist eine Sonderform der integrierten Roadmap. Das Unternehmen wird als Gesamtsystem betrachtet. Technologien und Produkte eines Unternehmens werden im "kompletten Ökosystem" des Unternehmens bewertet. Das bedeutet, dass bestehende Technologien mit neuen Produkten in Verbindung gebracht werden können (Technology Push), die wiederum durch bestehende Trends und Veränderungstreiber bestimmt werden. Aber auch das Gegenteil (Market Pull) ist denkbar. Hier werden sogenannte "weiße Flecken" sichtbar, die im Unternehmen noch nicht berücksichtigt wurden oder derzeit nicht verfügbar sind - z. B. Technologien oder Ressourcen.

Which Roadmap Software Should I Use?

Neuer Call-to-ActionDer hohe Aufwand, der mit der Erstellung und Aktualisierung von Roadmaps verbunden ist, schreckt viele Unternehmen ab. Neben dem Aufwand für die erstmalige Erstellung von Roadmaps werden häufig Schwierigkeiten bei der Pflege von Roadmaps als Haupthindernis für den effektiven Einsatz von Roadmaps genannt. ITONICS Roadmap ist ein kollaboratives Roadmap-Softwaretool, das in Unternehmen für die strategische Planung von Produkten, Märkten, Technologien und Ressourcen eingesetzt wird.

Durch die dynamische Integration verschiedener Geschäftsbereiche können vielfältige bereichsübergreifende Synergien, z. B. in der Technologie- und Produktentwicklung, aufgedeckt werden. Die Aggregation zahlreicher Einzel-Roadmaps zu einer übergreifenden, integrierten Roadmap ermöglicht eine Top-down- und Bottom-up-Analyse der strategischen Planung für die nächsten 5-20 Jahre.

Das ITONICS Roadmap Tool integriert die Technologie- und Ressourcenplanung in den Innovationsmanagementprozess auf einer intuitiven browserbasierten Benutzeroberfläche. Damit lassen sich ganzheitliche Prognosen über zukünftige Technologie- und Produktentwicklungen und damit verbundene Investitionsentscheidungen treffen.


ITONICS Roadmap-Templates verwenden

Die ITONICS Roadmap-Vorlagen basieren auf den gängigsten Roadmap-Typen, die in verschiedenen Branchen verwendet werden. Bei der Erstellung einer neuen Roadmap in ITONICS können sie verwendet werden, um eine Roadmap mit einer bestimmten Struktur schneller zu entwickeln. Erfahren Sie mehr über die verschiedenen Roadmap-Templates, die Ihnen zur Verfügung stehen!


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Was ist ein Best Practice Beispiel für Roadmapping?

Auf dem Weg zum führenden australasiatischen Unternehmen für nachhaltige Bauprodukte und Vertrieb nutzt Fletcher Building die ITONICS Roadmap Software, um seine strategischen Ziele mit internen und externen Innovationsaktivitäten abzustimmen. Um unternehmensweite Synergien zu erzeugen, Erfolge zu messen und Transparenz zu schaffen, wurde die Innovationsplattform von ITONICS integriert und eng mit der übergeordneten Mission von Fletcher Building (Verringerung von Kohlenstoffemissionen um 30 % bis 2030) abgestimmt. So zahlen Wachstumschancen, Innovationserfolge und unternehmensweite Zusammenarbeit direkt auf die Unternehmensziele ein.

Fletcher-Building-Roadmap-Best-Practice

Durch die Visualisierung und Verknüpfung von Markt- und Technologietrends mit den geplanten Innovationsprojekten auf einer integrierten Roadmap werden Abhängigkeiten bei der Innovationsumsetzung sichtbar.

Die Roadmap-Ebenen repräsentieren die übergreifenden strategischen Initiativen des Unternehmens: ökologischer Fußabdruck, Produktinnovation, modulare/vorgefertigte Systeme, Mehrfamilienhäuser, Vertriebsrolle und Lieferkette.


New call-to-action„Um Innovation als Wachstumstreiber in unserem Unternehmen zu verankern haben wir aktiv nach einem Partner gesucht, der uns optimal bei Innovationen und unternehmensweiter Zusammenarbeit unterstützt. Die ITONICS Plattform ist zu einem integralen Teil unserer neuen Innovationskultur geworden und trägt maßgeblich zur Schaffung zukunftsweisender Chancen bei Fletcher Building bei.“

– Dr. Lisbeth Jacobs, General Manager Innovation and Sustainability, Fletcher Building