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Der ultimative Guide für Ideation

In diesem Leitfaden finden Sie alles, was Sie über Ideation wissen müssen - wie es sich vom Ideenmanagement unterscheidet und wie Sie  verschiedene Ansätze, z. B. Ideenwettbewerbe oder Workshops, erfolgreich umsetzen.

Definition: Was ist Ideation?

Ideation ist eine kreative und systematische Methode, um relevante Ideen zu generieren und sie in einem mehrstufigen Prozess, der aus sogenannten Phasen und Gates besteht, kontinuierlich zu verbessern. Während die Anzahl an Ideen im Laufe des Prozesses abnimmt, gewinnen die Ideen an inhaltlicher Tiefe hinzu. Das Ideenmanagement ist dabei eine Teildisziplin im Innovationsprozess, bei dem Mitarbeiter:innen, Test-Nutzer:innen, Kund:innen, Expert:innen, Dienstleister:innen oder externe Crowds involviert werden können.

Ideation-Prozess

 

Definition: Was ist eine Idee?

Eine Idee ist ein neuer Vorschlag, ein Konzept oder eine Lösung, die eine existierende Chance oder Herausforderung adressieren. Ideen entstehen, indem Informationen auf neue Arten verbunden werden und sind normalerweise abstrakte Konzepte, die einem spezifischen Zweck oder einem spontanen Impuls folgen.

Eine gute Idee ist ein Netzwerk. Eine spezifische Konstellation von Neuronen – Tausende davon – die sich synchronisiert zum ersten Mal in Ihrem Gehirn zusammen entzündet und eine Idee in Ihrem Bewusstsein entstehen lässt.

― Steven Johnson, Where Good Ideas Come From: The Natural History of Innovation

 

Die Geschichte von Ideation

Die ersten Aufzeichnungen über Ideation kommen aus dem 19. Jahrhundert. Das Verb „ideate“ wurde schon früher, im 17. Jahrhundert, aufgezeichnet und leitet sich von dem lateinischen Verb „ideare“ ab, das griechische Wort für Idee, was „Modell“, „Muster“ oder „Vorstellung“ bedeutet. Daher kommt auch das Wort Idee. Ideation kann eine andere Art Denken aussagen, aber es wird normalerweise auf eine etwas spezifischer Art und Weise verwendet. Ideation ist das Erschaffen von Ideen – die Bildung von Gedanken und mentalen Bildern. Es wird oft im Zusammenhang mit der Geschäftsentwicklung verwendet, um sich auf das Brainstorming für neue Produkte oder Geschäftsmöglichkeiten zu beziehen.

Ideation findet oft mit einer größeren Crowd statt, um so viele und vielfältige Ideen wie möglich zu generieren. Diese Praxis entstand im 18. Jahrhundert, als das britische Parlament die Bevölkerung aufforderte, Ideen für eine Methode zur Messung des Längengrades einzureichen. Genaue Kenntnisse des Längen- und Breitengrades waren erforderlich, um die Position eines Schiffes auf See zu bestimmen und somit eine sichere Navigation zu gewährleisten. Mit einem Preis von £20.000 für jede:n, der eine Lösung für das Problem fand, wurde eine große Anzahl von Vorschlägen eingereicht, die auf einer Vielzahl von Ansätzen basierten. Letztendlich konnte durch die vielen eingereichten Ideen eine Lösung gefunden werden, die eine genauere Bestimmung des Längengrades ermöglichte.

Ein weiteres Beispiel ist die Synthese von Margarine. Im Jahr 1869 bot Napoleon III einen Preis für alle, die ein Verfahren zur Herstellung eines Butterersatzes für die Streitkräfte und die unteren Klassen entdeckte. Das Ergebnis war die Idee für verarbeitetes Fett, heute als Margarine bekannt. Beide Beispiele zeigen nicht nur die lange Historie der Ideengenerierung mit einer großen Crowd, sondern auch die Wirksamkeit der Ideation als Methode der Innovationsentwicklung.

Innovation durch Ideation: Ein moderner Ansatz

Im Laufe der Zeit wurden solche Ansätze zur Lösung komplexer Probleme immer beliebter. Insbesondere Ideenwettbewerbe, entweder intern oder mit externen Teilnehmer:innen, haben als Methode zur Generierung neuer Ideen und als Innovationsquelle an Popularität gewonnen. Dies wurde bereits von etablierten Unternehmen wie Adidas, BMW Group, Cisco oder Porsche erfolgreich umgesetzt.

 

Was ist der Unterschied zwischen Ideation und Innovationsmanagement?

Innovationsmanagement-Prozess ITONICS

In vielen Unternehmen werden die Begriffe Innovationsmanagement, Ideation und Ideenmanagement immer noch synonym verwendet. Ein genauerer Blick auf den End-to-End Innovationsmanagementprozess zeigt jedoch, dass es signifikante Unterschiede gibt.

Bei ITONICS glauben wir, dass:

  • Innovation nicht mit Ideen, sondern mit Informationen beginnt.
  • Ideation nur ein möglicher Bestandteil des Innovationsprozesses ist.

Einfach nur Ideen zu sammeln, reicht auf Dauer nicht aus, da eine strategische Basis mit einer klaren Zielrichtung fehlt. Wir unterteilen den Innovationsprozess in 3 Bereiche: Wo soll im Innovationsmanagement der Fokus gesetzt werden (Where to Play)? Wie können wachstumsfördernde Strategien entwickelt werden (How to Win)? Welche Maßnahmen sind zu deren Umsetzung erforderlich (What to Execute)? Jeder dieser Bereiche konzentriert sich auf unterschiedliche Aktivitäten, die zusammen eine End-to-End Innovationswertschöpfungskette bilden.

Die Ideengenerierung ist nur ein Schritt innerhalb dieses End-to-End Innovationsprozesses. Wir sehen Ideation als eine relevante Komponente in der How-to-Win-Phase, die Erkenntnisse aus den Aktivitäten des Umfeldscannings in eine gezielte Ideenentwicklung übersetzt. Qualifizierte Ideen können sich entwickeln, indem Risiken und Chancen berücksichtigt werden, die sich auf die Erkenntnisse des Umfeldscannings beziehen.

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Was ist der Unterschied zwischen Ideation und Ideenmanagement?

Die Unterscheidung von Ideation und Ideenmanagement gestaltet sich etwas schwieriger. Während Ideation generell die kreative, mehrstufige Methode der Ideengenerierung beschreibt, verstehen wir Ideenmanagement mehr als einen operativen Prozess im Unternehmenskontext für die systematische Generierung, Anreicherung, Bewertung und dem Management von Ideen in allen Phasen des Innovationsprozesses.

  • Ideation: Ideation ist die Phase des Innovationsprozesses, in der neue Ideen und Konzepte in einem mehrstufigen Prozess, der aus Phasen und Gates besteht, generiert werden.
  • Ideenmanagement: Ideenmanagement bezieht sich auf den strukturierten Prozess der Generierung, der Bewertung und der Verbesserung von Ideen, die zur Innovationsstrategie einer Organisation beitragen. Dazu gehört die Priorisierung und Implementierung von Ideen. Ideenmanagement kann durch einen zentralen oder dezentralen Prozess erfolgen. Beim zentralen Ansatz kann sich das gesamte Unternehmen am Ideenfindungsprozess beteiligen, während beim dezentralen Ideenmanagement verschiedene Teams oder Geschäftsbereiche ihre eigenen Ideen managen können.

Warum ist Ideation im Innovationsprozess wichtig?

Die Generierung von Ideen in kollaborativer Zusammenarbeit mit Mitarbeiter:innen, Kund:innen und Partner:innen hilft, neue Produkte, Services und Geschäftsmodelle zu identifizieren und zu schaffen. Die Nutzung des kreativen Potenzials einer Crowd kann für den Erfolg entscheidend sein. Normalerweise werden Ideen als Antwort auf eine spezifische Frage oder Lösung für ein bestimmtes Problem erkundet. Oft basieren die generierten Ideen auf Wünschen oder Erwartungen an ein Produkt. Die Einbeziehung von Kund:innen in den Ideenfindungsprozess kann wertvolle Informationen bieten, die zu einer robusteren Ideenfindung führen. Durch die direkte Einbindung der Anwender:innen in die Produktentwicklung können diese Informationen besser und schneller gesammelt werden als durch herkömmliche Methoden der Marktforschung oder Trendscouting, was zu verbesserten Product-Market-Fit-Lösungen führen kann.

Die wichtigsten Vorteile Ideen kollaborativ zu generieren, sind folgende:

  • Ermöglicht zielorientierte Ideenfindung, indem gezielte Ideation-Kampagnen mit zuvor identifizierten Wachstumschancen verbunden werden, die auf die strategischen Prioritäten ausgerichtet sind
  • Bereichert den Ideenfindungsprozess mit Kreativität und externem Wissen, um relevante Trends, Technologien und Inspirationen zu erkennen
  • Bindet globale Communities ein, von kleinen Expertenteams bis hin zu globalen Innovationsnetzwerken
  • Gibt sofortiges Feedback zu innovativen Ideen und Konzepten Ihrer Zielgruppe in Echtzeit
  • Hält die Motivation aufrecht durch Anreizsysteme, Wettbewerbe und Gamification
  • Einrichtung von KPIs, Innovationssteuerung und Innovationskontrollsystemen, um den Fokus beizubehalten und sicherzustellen, dass die Ressourceninvestitionen gut gemanagt werden
  • Schafft eine unternehmerische Denkweise und Innovationskultur in Ihrem gesamten Unternehmen
  • Stärkt die kollaborative Zusammenarbeit

Um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen diese Vorteile nutzt und erstklassige Ideation beibehält, müssen die folgenden Herausforderungen berücksichtigt werden:

  • Verknüpfung von Ideation-Aktivitäten mit Geschäftsmöglichkeiten, die zur Gesamtstrategie des Unternehmens beitragen
  • Schaffung eines kollaborativen Ideation-Prozesses, der die Erkenntnisse des Umfeldscannings mit der Umsetzung von Innovation verbindet
  • Auswahl und Implementierung von Engagement- und Anreizmodellen
  • Aktivierung und Pflege der Ideation-Community
  • Auswahl von Bewertungsmethoden und -kriterien
  • KPIs, Innovationssteuerung und Kontrolle

 

Verschiedene Ideation-Methoden

Ideation findet im heutigen Innovationskontext unterschiedliche Anwendungsfelder. Wie bereits zuvor erwähnt, können Ideen beispielsweise auf der Unternehmensebene mit Mitarbeiter:innen, externen Stakeholdern sowie Kund:innen und Partner:innen oder aus einer unbekannten externen Crowd generiert werden. Dies kann im Rahmen eines Wettbewerbs oder in Ideation Workshops geschehen. In diesem Kapitel werden wir tiefer in die fünf unterschiedlichen Anwendungsfälle der Ideengenerierung eintauchen:

  • Closed vs. Open Innovation (Crowdsourcing)
  • Design Thinking
  • Ideation Workshop
  • Ideenwettbewerb
  • Ideenportfolio

 

Closed vs Open Innovation (Crowdsourcing)

Closed Innovation

Innerhalb des Innovationsprozesses kann zwischen Open und Closed Innovation unterschieden werden. Closed Innovation beschreibt den konventionellen Ansatz, dass Innovation ausschließlich innerhalb des Unternehmens entwickelt wird. Dazu gehört die Generierung von Ideen für Produkte, Services oder Geschäftsmodellen, bis hin zur Konzepterstellung und -entwicklung.

Open Innovation/ Crowdsourcing

Um die Innovationsfähigkeit innerhalb des Unternehmens zu erhöhen und Wettbewerbsvorteile zu schaffen hat sich die Öffnung des konventionellen Innovationsprozesses über die internen Grenzen hinweg und die Integration des Innovationspotenzials externer Stakeholder in den letzten zehn Jahren als vielversprechender Ansatz erwiesen. Dies wird als Open Innovation bezeichnet. Durch das Sourcing von externem Wissen können Unternehmen Marktunsicherheiten und der Komplexität von Innovation und Wissensrekombination entgegenwirken. Open Innovation umfasst eine Vielzahl externer Akteure, darunter Nutzer:innen, Kund:innen, Lieferanten, Universitäten, Startups und Wettbewerber. Für den Zugriff auf externes Wissen gibt es eine Vielzahl von Formaten wie Wettbewerbe und Kampagnen, Corporate Venture Capital oder Open-Source-Plattformen.

Die Generierung innovativer Ideen und Lösungsansätze durch eine externe Crowd, meist im Rahmen eines Innovationswettbewerbs, wird als Crowdsourcing bezeichnet. Die Crowd kann entweder aus wenigen Expert:innen oder Tausenden von Ideengeber:innen bestehen. Auf diese Weise kann eine breite Masse von Individuen mit einem breiten Spektrum von Merkmalen und Qualifikationen erreicht und deren vielfältiges Potenzial genutzt werden. Um die Crowd zu engagieren und zu motivieren, werden die besten der eingereichten Ideen belohnt.

 

Design Thinking

Design Thinking beschreibt einen Prozess zur Entwicklung neuer Konzepte. Dieser wird oft mit kreativer Moderation in Verbindung gebracht, doch geht die Disziplin weit über einen kreativen Workshop hinaus. Sie bezieht sich auf benutzerzentrierte Methoden zur Steuerung von Innovation und ermöglicht es Nicht-Designern, Probleme wie ein Designer anzugehen. Dank ihrer offenen, flexiblen und auf Menschen zentrierten Natur wurde Design Thinking eine beliebte Methode, um Innovationen voranzutreiben. Der Design Thinking Prozess besteht aus 5 Schritten: Verstehen (Engl.: Empathize), Definieren (Engl.: Define), Ideen finden (Engl.: Ideate), Prototyp entwickeln Engl.: (Prototype) und Testen (Engl.: Test).

Design-Thinking-Process-Ideation

Nachdem die bestehenden Probleme der Nutzer:innen verstanden und ihre Bedürfnisse in den ersten beiden Schritten definiert wurden, umfasst die Ideation-Phase die Entwicklung von Ideen für potenzielle Lösungen, um das Problem zu beheben. Es gibt eine Vielzahl von Ideation-Techniken, die hier angewendet werden können, wie zum Beispiel Brainstorming oder die Crazy 8’s Methode. Trends zu überwachen kann ein weiterer hilfreicher Ausgangspunkt sein, da sie auf die Kundenbedürfnisse und -anforderungen, basierend auf beobachteten Verhaltensveränderungen, hinweisen.

Nach der Generierung einer Reihe von Idee werden diese in der Regel priorisiert (z. B. in Ideenportfolios), bevor aus den vielversprechendsten Prototypen entwickelt (MVPs - Minimum Viable Products oder Mockups) und mit Nutzer:innen getestet werden. Dieser Prozess hilft Innovationstreiber:innen frühzeitig im Prozess zu erkennen, ob eine Produktidee einen Wert für die Nutzer:innen hat oder nicht.

Ideation Workshop

Ein Ideation Workshop ist eine Session, die sich ausschließlich auf die Entwicklung neuer Ideen konzentriert, mit dem Hauptziel Innovationen voranzutreiben. Er bezieht normalerweise Stakeholder aus unterschiedlichen Teams und Abteilungen ein und fördert die crossfunktionale Kollaboration und Innovation. Das Besondere an Ideenworkshops ist, dass sie in einer anderen Umgebung als dem normalen Arbeitsplatz stattfinden, um die Kreativität zu fördern.

Sobald Sie Ihre Problemstellung definiert haben, können Sie verschiedene Ideation-Techniken anwenden, um eine breite Palette von Ideen zu generieren. Dabei muss insbesondere das “Um-die-Ecke”-Denken gefördert werden, wobei der Fokus auf der Quantität und nicht auf der Qualität von Ideen liegt. In dieser Phase geht es darum, möglichst viele Ideen zu generieren, unabhängig von der technischen Durchführbarkeit. Darüber hinaus werden Ideen, die in einem Ideation Workshop generiert werden, nicht bewertet, was die Teilnehmer:innen dazu anregt, über den Tellerrand hinauszuschauen.

Um sicherzustellen, dass Ihr Ideation Workshop ein Erfolg wird, sollten Sie die folgenden Schritte ausführen:

  1. Laden Sie die richtigen Leute ein.
  2. Wählen Sie eine:n dedizierte:n Ideenmanager:in.
  3. Wählen Sie den richtigen Ort.
  4. Definieren Sie das Problem.
  5. Wählen Sie die Ideation-Techniken.
  6. Generieren Sie Ideen und skizzieren Sie die nächsten Schritte.

Nach Ihrem Ideation Workshop haben Sie einen Pool neuer Ideen. Anschließend müssen Sie evaluieren, welche Ideen weiter-verfolgt werden sollten, z. B. im Hinblick auf Durchführbarkeit oder Auswirkung. Die Visualisierung in einem Ideenportfolio ist hierfür eine gängige Methode.

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Ideation Challenge

Je nach Kontext kann der Ideenwettbewerb manchmal auch als „Ideenkampagne“ oder „Innovationswettbewerb“ bezeichnet werden. Unabhängig von der Bezeichnung sind Ideenwettbewerbe im Wesentlichen kreative Maßnahmen, bei denen eine feste oder variierende Anzahl von – entweder internen oder externen – Teilnehmer:innen, Mitwirkenden und / oder Expert:innen zusammenkommen, um innovative Ideen zu bestimmten Anliegen oder Problemen einzureichen, sie untereinander zu bewerten und so die besten Ideen herauszufiltern. Ideenwettbewerbe bieten die Möglichkeit, sich auf spezifische Teilziele der Innovationsstrategie zu konzentrieren.

Das Setting eines Ideenwettbewerbs kann entweder top-down oder bottom-up sein:

Top-Down and Bottom-Up Ideation Challenge
 
  • Top-Down Challenge (eng gefasst): Diese Art von Kampagne basiert auf einem schrittweisen Prozess, bei dem die Einreichungen von einer Phase zur nächsten herausgefiltert werden, bis die beste/n Einreichung/en
    die letzte Phase erreichen.
  • Bottom-up Challenge (breit gefasst): Beim Bottom-up-Ansatz stehen Ideen in der Regel nicht in Konkurrenz zueinander. Alle Phasen dieser Art von Kampagne sind gleichzeitig aktiv. Einreichungen können sich weiterentwickeln und zwischen Phasen hin- und herwechseln.

Ideenportfolio

Ideenportfolios werden benutzt, um generierte Ideen zu bewerten und die relevantesten für die Erreichung strategischer Ziele zu priorisieren. In einem Ideenportfolio werden zwei Parameter bestimmt, nach denen die Ideen in einem Portfolio oder Diagramm angeordnet werden. Die Methode kann unterschiedliche Bedürfnisse ausgleichen, da zwei Variablen benutzt werden. Aufgrund ihrer analytischen Natur ermöglicht die Methode eine schnelle, aber zuverlässige Sortierung von Ideen. Darüber hinaus hilft es auch, fundierte Entscheidungen zu treffen und bietet sogar eine strategische Sicht auf verschiedene Möglichkeiten.
Graph-Idea-Portfolios-Ideation

Normalerweise werden diese Ideenportfolios in einem Workshop-Setting mit entsprechenden Expert:innen verwendet, um die generierten Ideen zu bewerten. Zunächst müssen die Kriterien für das Ranking der Ideen definiert werden. Dies können zum Beispiel der „Wert, den die Umsetzung der Idee für den/die Nutzer:in / den/die Kund:in hat“ und der „Aufwand, um die Idee zum Leben zu erwecken“ sein. Als Nächstes wird ein Portfolio (Diagramm) erstellt, bei dem beide Achsen entweder aus der Ferne an einer Wand, virtuell auf einem Whiteboard oder mithilfe von Software beschriftet sind.

Abschließend werden die zuvor generierten und aufgeschriebenen Ideen nach den Kriterien bewertet und auf dem Diagramm angeordnet. Sie haben jetzt einen Überblick über alle Ideen und könnenentscheiden, in welche Sie weiter investieren möchten.Meist sind die interessantesten Ideen am Anfang diesogenannten „low-hanging fruits“, also die Ideen mithohem Wert und geringem Umsetzungsaufwand.

 

Die Schritte des Ideenfindungsprozesses

Ein richtiger Ideenfindungsprozess kann Ihnen helfen, Antworten auf einige sehr wichtige Fragen innerhalb Ihrer Innovationsreise zu finden:

  • Welche strategischen Innovationsfelder sind für neue Produkte und Dienstleistungen notwendig?
  • Wie setze ich gezielte Ideation-Kampagnen auf und wer soll dazu beitragen?
  • Wie wandle ich Ideen in Konzepte, Produkte und Lösungen um?

Im Folgenden stellen wir einen einfachen Prozess eines exemplarischen Ideenwettbewerbs vor:

Process-Ideation-Challenge

1. Eine Herausforderung oder ein strategisches Wachstumsfeld wählen

  • Bevor Sie mit der Ideenfindung beginnen, sollten Sie eine grundlegende, aber entscheidende Frage beantworten können: Wo wollen wir Ideen entwickeln, innovativ sein und wachsen? Diese strategischen Wachstumsfelder definieren Bereiche, in denen zukünftiges Wachstum für Unternehmen möglich oder sogar erforderlich ist und bilden den Ausgangspunkt für jeden Ideenfindungsprozess.
  • Die Richtung wird in der Regel „top-down“ vorgegeben, d.h. die Mitarbeiter:innen werden aufgefordert, kreative Lösungsvorschläge für ein bestimmtes, von der Unternehmensleitung oder den Strategieabteilungen definiertes Problem einzureichen.
  • Versieht man den Ideenwettbewerb mit einem klaren Suchauftrag, fällt es den Teilnehmer:innen häufig leichter zum gewünschten Ergebnis zu gelangen.
  • Indem man den Teilnehmer:innen ein Framework mit einem klar definierten Zeitplan zur Verfügung stellt, können Ideenwettbewerbe zu einer leistungsstarken Ressource innerhalb des Innovationsprozesses werden.

2. Den Rahmen des Ideenwettbewerbs definieren

  • Das Problem, das gelöst werden sollte, muss mit der richtigen Balance zwischen inhaltlicher Tiefe und Allgemeinverständlichkeit definiert werden.
  • Die Definition des Problems oder der Frage, die der Innovations-Community gestellt wird, sollte von einer kleinen Gruppe durchgeführt werden.
  • Die Frage sollte positiv formuliert werden, um Antworten zu inspirieren – um einen lösungsorientierten Ansatz zu fördern, werden häufig „Wie können wir...“ formulierte Fragen gestellt.
  • To nurture a solution-driven approach, “How might we…”-phrased questions are often used.
  • Die Plattform oder das Format, auf welchem Ideen generiert werden sollen sollte bestimmt werden, und ob nur interne oder auch externe Stakeholder (Open vs. Closed innovation) aufgenommen werden.
  • Um die Ideen in die richtige Richtung zu lenken, sollte ein Framework für Ideen und eine Optik oder ein Kontext vorgegeben werden.
  • Die Erwartungen und Informationen, die von den Teilnehmer:innen verlangt werden, sollten klar definiert sein.
  • Jede Kampagne sollte von einer/einem dedizierten Ideenmanager:in gemanagt werden.

 

3. Den Phase-Gate Prozess definieren

  • Es muss festgelegt werden, durch wie viele Phasen oder Stages (z. B. Inspirieren, Ideen generieren, Bewerten, Umsetzen) eingereichte Ideen durchlaufen sollten.
  • Die Kriterien, die eingereichte Ideen in jeder Phase erfüllen müssen, müssen definiert werden.

4. Ideen generieren und validieren

  • Moderator:innen sind hilfreich, um die Ideenentwicklung und -bewertung innerhalb der Innovations-Community zu fördern.
  • Expert:innen sollten eingesetzt werden, die in der Lage sind eingereichte Ideen zu validieren und zu bewerten, z.B. nach Time-to-Market, Handlungsbedarf, Umsetzungsrisiko, internem Know-how oder Entwicklungskosten.

5. Ideen in Konzepte umwandeln

  • Die chancenreichen Ideen müssen weiter evaluiert und entwickelt werden.
  • Konzepte müssen mit Nutzer:innen getestet und validiert werden.

6. Die vielversprechenden Konzepte umsetzen

  • Vielversprechende Konzepte erhalten weitere notwendige (finanzielle) Unterstützung und werden von der F&E-Abteilung oder von Intrapreneur Teams im Rahmen der Produktentwicklung umgesetzt.

7. Belohnen und anerkennen

  • Die Ideengeber:innen und -umsetzer:innen werden in monetärer oder nicht-monetärer Form belohnt. Beispiele sind finanzielle Unterstützung, Beteiligung in der Produktentwicklung und -tests, Sichtbarkeit und Anerkennung innerhalb des Unternehmens.
  • Dies kann auch in einer der früheren Phasen des Prozesses erfolgen (nach der Bewertung der besten Ideen und vor der Umsetzung).

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Die wichtigsten Ideation Stakeholder

Damit seine Ideation-Aktivitäten erfolgreich sind, muss ein Unternehmen die wichtigsten Stakeholder definieren und die Erwartungshaltung klar kommunizieren. Beispielsweise müssen große Unternehmen entscheiden, ob alle Mitarbeiter:innen des Unternehmens, unabhängig von ihrer Funktion, zur Teilnahme eingeladen werden oder ob die Teilnahme auf bestimmte Abteilungen oder Funktionen beschränkt sein soll, wenn Ideen zu einem bestimmten Thema entwickelt werden. Darüber hinaus sind weitere Stakeholder relevant, je nachdem ob die Ideengenerierung intern oder extern erfolgt.

Wenn man einen internen Ideenwettbewerb oder Workshop auf Unternehmensebene in Betracht zieht, müssen die folgenden Funktionen in den Ideenfindungsprozess einbezogen werden:

  • Strategisches Management: um Wachstumsfelder auszuwählen
  • Innovation Management: um die Kampagne/den Wettbewerb in allen Phasen zu managen
  • Expert:innen: um den Wettbewerb zu moderieren und die Ideen zu validieren und zu bewerten
  • Ideengeber:innen: um Ideen zu generieren (Wissensquelle))
  • Intrapreneur Teams: um Ideen in realisierbare Geschäftskonzepte umzusetzen
  • F&E-Abteilungen: um mit den Intrapreneur Teams zu arbeiten und vielversprechende Ideen zu implementieren, die bereits in tragbare/realisierbare Geschäftskonzepte umgesetzt wurden
  • Top Management: um die besten Ideen zu validieren und zu bewerten und bereits frühzeitig ein Commitment für solche Innovationsaktivitäten zu erhalten.

Wenn der Ideenfindungsprozess für externe Stakeholder geöffnet wird, können die folgenden Wissensquellen relevant werden:

  • Partner:innen: um externe Perspektiven in das Innovationsökosystem eines Unternehmens einzubringen
  • Kund:innen: um systematisch Feedback zu sammeln und neue Konzepte und Prototypen zu testen (fail fast)
  • Student:innen: um innovatives Denken und junge Talente in das Unternehmen zu bringen
  • Wissenschaftliche Einrichtungen: um einen kritischen Blick und eine fundierte Analyse zu gewährleisten
  • Service Provider: um eine digitale und kollaborative Infrastruktur aufzubauen
  • Experten-Communities: um Zugang zu erforderlichen Fähigkeiten und Wissen zu erhalten
  • Startups: um neue Technologien und disruptive Ansätze als Vorteil zu nutzen

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Innovationsmanager das Commitment des Managements für strategische Innovationsaktivitäten gewinnen können und welche anderen Stakeholder in der Kommunikation berücksichtigt werden sollten, lesen Sie hier weiter:

Den Erfolg des Ideenwettbewerbs messen

Jegliche Innovationsaktivitäten werden relativ schnell zunichte gemacht, wenn sie keine messbaren Ergebnisse generieren. Vor allem das Management wird bald aussagekräftigere Innovationskennzahlen verlangen, weshalb Sie frühzeitig über Ihre strategische Ausrichtung der Aktivitäten nachdenken sollten. Das gilt genauso – oder gerade – für das Ideenmanagement. Falls die strategische Basis fehlt, werden Ihre Ideen mit ziemlicher Sicherheit nirgendwohin führen und Sie werden sehr schnell das Interesse und das Commitment des Managements verlieren. Dies kann jedoch frühzeitig verhindert werden.

Finanzielle Auswirkungen von Innovationsmaßnahmen entfalten sich häufig erst in der Zukunft, so dass die Rechtfertigung und die strategische Ausrichtung von Innovationsaktivitäten auf gewünschte künftige Ziele eine bestimmte Art von KPIs erfordert: sogenannte umsetzungsorientierte Innovationskennzahlen (Engl.: actionable innovation metrics).

Umsetzungsorientierte Innovationskennzahlen müssen relativ (Input/Output) und zeitgebunden sein, um tatsächliche Fortschritte zu ermitteln. Sie sollten sich außerdem auf spezifische Ziele beziehen, damit sie eine Richtung für die Innovationsaktivitäten bieten. Basierend auf diesen Eigenschaften können die umsetzungsorientierten KPIs die Richtung für mögliche Veränderungen aufzeigen. Sie sollten sich auf KPIs zur Steigerung des Teilnehmerengagements oder zur Verbesserung der Prozesseffizienz bzw. -effektivität fokussieren.

 

Engagement-KPIs im Ideenwettbewerb:

Metriken, die dabei helfen, die Motivation und die Beteiligung der Mitarbeiter:innen an Ideenwettbewerben zu beurteilen

  • % der teilnehmenden Mitarbeiter:innen
  • # Anzahl der eingereichten Ideen
  • # Anzahl der Beitragenden
  • # Anzahl der Kommentare
  • Likes
  • Engagement-Rate

 

KPIs zur Messung der Effizienz und Effektivität im Ideenmanagement:

Metriken, die aufzeigen, wie gut sich Ideen in Innovationen umsetzen lassen und ob die richtigen Ideen ausgewählt wurden

  • Time-to-Innovation (Durchlaufzeit einer Idee bis zur Innovation)
  • Idea-to-Innovation Ratio (Anteil einer Idee an Innovation)
  • Idea-to-Margin Ratio (Anteil einer Idee an Gewinn)

 

Wie Software & KI Ihren Ideenfindungsprozess unterstützen kann

Der Einsatz von Software zur Ideengenerierung hilft Unternehmen, den ganzen Ideenfindungsprozess zu managen und relevante Stakeholder auf einer Plattform zusammenzubringen.

Bei ITONICS haben wir ein integriertes Framework entwickelt, das Prozess, Methodik, Softwareunterstützung sowie Best Practices in verschiedenen Branchen kombiniert, um Kund:innen dabei zu helfen, eine erfolgreiche Ideenmanagementfunktion im Front-end der Innovation zu etablieren. ITONICS Ideation ist eine KI-gestützte Innovationsoftware zur Durchführung lösungsorientierter Ideation-Aktivitäten, wie z. B. Kampagnen (Ideenwettbewerbe), Phase-Gate-Prozesse, kollaborative Bewertung, Gamification, Portfoliomanagement, etc. Mit diesem Tool können Innovationsabteilungen mit minimalem Aufwand Ideenwettbewerbe kickstarten, um disruptive Ideen und neue Geschäftsmodelle zu sammeln.

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Mit unserer Software bieten wir:

  • Identifikation strategischer Wachstumsfelder: Aufkommende Trends und Technologien auf der Plattform helfen dabei, strategisch relevante Wachstumsfelder als Ausgangspunkt der Ideenfindung zu identifizieren.
  • KI-gestützte Features: Beschleunigen Sie mit generativer KI die Einreichung von Ideen und automatisieren Sie die Bewertung innerhalb Ihrer Phase-Gate-Prozesse.
  • Zeitgebundene und always-on Ideenwettbewerbe: Managen Sie Wettbewerbe in einem zeitgebundenen Format (top-down) oder als always-on Kampagnen (bottom-up).
  • Kampagnen-Blueprints: Speichern und wiederverwenden Sie Kampagnen-Blueprints für die effektivsten Formate (z. B. Hackathons, Ideen Sprints)
  • Individuell anpassbarer Phase-Gate-Prozess: Aggregieren Sie Informationen sequenziell durch die Implementierung von Phase-Gate-Workflows.
  • Kontexterstellung: Verknüpfen Sie verwandte Trends, Technologien und Inspirationen, um Nutzer:innen mit der thematischen Relevanz Ihres Ideenwettbewerbs vertraut zu machen.
  • Team Up: Entfachen Sie Ideen und reichen Sie als Team gemeinsam innovative Konzepte auf der digitalen Plattform ein. Bewerten und diskutieren Sie die Einreichungen gemeinsam.
  • Open und Closed Innovation: Engagieren Sie Kolleg:innen, Kund:innen und Partner:innen aus unterschiedlichen Wissensbereichen auf Ihrer digitalen Plattform.
  • Anreiz- und Belohnungssysteme: Fördern Sie eine konsistent hohe Beteiligung durch Gamification und Anreize.
  • Digitale Community-Bereiche und Engagement: Aufbau, Engagement, Moderation und Management digitaler Communities, um die Zusammenarbeit, den Wissensaustausch und die Entwicklung neuer, innovativer Lösungen zu fördern.
  • Ständige Kommunikation: Steigern Sie die Teilnahme an Ihren Wettbewerben, indem Sie E-Mails des Führungsteams, regelmäßige Newsletters, Erinnerungen oder Motivationen an Ihre Innovations-Community senden.
  • Dynamische Kampagnen Visualisierung: Visualisieren Sie die Daten des Wettbewerbs und dessen Ergebnisse mit verschiedenen dynamischen Ansichtsoptionen (z. Bsp. Ideenportfolio, Ideenradar).
  • Leistungsstarke und dynamische Dashboards: Nutzen Sie integrierte Reporting-Tools mit zahlreichen visuellen Auswertungen zum Management und der Steuerung wichtiger KPIs Ihres Wettbewerbs, sowie Ihrer gesamte Innovationsmanagement-Aktivitäten.
  • Berichte nach der Kampagne: Exportieren Sie die Ergebnisse Ihres Ideenwettbewerbs (z. B. Metriken zu Teams, Lösungen, Teilnehmer:innen, Coaches), um Ihre Erfahrungen und das Erlernte innerhalb Ihres Unternehmens und in der Öffentlichkeit zu verbreiten.
  • Zugeschnitten auf Ihre Sprache, Ihr CI, Ihren Prozess und Ihre Kultur: Individuelles Branding, Workflows und Prozesse ermöglichen es, die Konsistenz mit Ihren aktuellen und zukünftigen Aktivitäten zu halten.
  • Ideenbewertung: Bewerten Sie in Ideenportfolios, welche Ideen weiterverfolgt werden sollen. Hierfür eignet sich eine Modulerweiterung zu ITONICS Portfolio.

Mehr kostenlose KI-Tools für die Ideengenerierung: Unsere Toolbox mit KI-Assistenten hilft Ihnen, Ihr Geschäftsumfeld zu verstehen, Kreativität zu fördern und bahnbrechende Ideen zu entwickeln. Hier kostenlos testen!

Best Practices von Ideenmanagement in Unternehmen

The KPMG Global Generative AI Innovation Challenge

Angesichts des beträchtlichen Potenzials generativer KI für Innovationsprozesse hat KPMG die "Global Generative AI Innovation Challenge" ins Leben gerufen. Mit Unterstützung von ITONICS zielte diese Initiative darauf ab, das Potenzial von generativer KI zur Optimierung im Innovationsmanagement zu erkunden.

Die Initiative erreichte über 10.000 Innovationsexperten aus der KPMG-Community in 100 Ländern. Generative KI diente hierbei nicht nur als Untersuchungsgegenstand, sondern auch als Instrument: KPMG nutzte diese Technologie, um die Challenge zu beschreiben, initiale Ideen zu generieren und die Einreichungen in Kooperation mit ihrem weltweiten Netzwerk zu bewerten.

Die Cisco Innovate Everywhere Challenge

Im Jahr 2015 startete Cisco seine erste unternehmensweite Innovate Everywhere Challenge. Ziel war es, globales disruptives Denken voranzutreiben, bahnbrechende Innovationsideen von Cisco-Mitarbeiter:innen zu fördern, sie bei ihrem Wachstum zu unterstützen und unternehmensweite Zusammenarbeit zu verbessern. Das Ergebnis: Die Hälfte aller Cisco-Mitarbeiter:innen, d.h. 36.600 Vollzeitkräfte, nahmen an dem Ideenwettbewerb teil und reichten insgesamt rund 770 Ideen ein. Durch das Sammeln von Ideen speziell für unternehmensrelevante Schlüsselmärkte, neue Technologien und Geschäftsmodelle, zahlten die daraus resultierenden Projekte zielgerichtet auf  die strategische Entwicklung des Unternehmens ein.

Die Innovate Everywhere Challenge, unterstützt durch die kollaborative Innovationsoftware von ITONICS ist mittlerweile ein Best Practice für Ideen- und Innovationsmanagement bei Cisco sowie weltweit. Das Innovationsprogramm erhielt unter anderem den Innovation Leader's Impact 2018 Award.