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Risk Radar: Wie Sie auch in unsicheren Zeiten erfolgreich bleiben

Shushan Hakobyan
Donnerstag, 26. März 2020

Wahrscheinlich ist auch Ihr E-Mail-Postfach derzeit voll mit Hinweisen und Warnungen hinsichtlich der unmittelbaren Auswirkungen des Coronavirus. Wir haben uns zu den langfristigen Folgen in diesen momentan turbulenten Zeiten Gedanken gemacht und versucht, die zentralen Risiken sowie mögliche Strategien zur Schadensbegrenzung ausfindig zu machen.

Die globalen Risiken nehmen weltweit zu und Unternehmenslenker sehen sich heutzutage mit einem komplexen Umfeld konfrontiert, das sich immer schneller verändert. Dieser politische und wirtschaftliche Hintergrund stellt viele Organisationen mehr denn je vor die Herausforderung, sich so aufzustellen und zu positionieren, dass sowohl kurz- als auch langfristig reagiert und gehandelt werden kann.

Einige durch die aktuell grassierende Pandemie bedingten Veränderungen im Verbraucherverhalten und in der Konsumkultur sind bereits offensichtlich, wie z. B. die steigende Tendenz von Home Office oder ein erhöhtes Aufkommen bei Lebensmittel- und generell Paketzustellungen. Gleichzeitig wird aber den damit einhergehenden Problemen solcher Entwicklungen zu wenig Beachtung geschenkt, wie der eingeschränkten Erreichbarkeit von Mitarbeitern im Home Office oder der limitierten Verfügbarkeit von Lieferdiensten (im Vergleich zum stationären Handel mit handelsüblichen Ladenöffnungszeiten). Eine wesentliche Folge dieser Einschränkung bzw. Verschiebung der Konsumentenaktivitäten in den virtuellen Bereich ist eine große finanzielle Unsicherheit, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, die auf „reale“ Konsumenten angewiesen sind.

In diesem frühen Stadium der Pandemie werden Geschäftsmodelle in Eile digitalisiert; Produzenten treffen (zu) schnelle Entscheidungen, die Lieferketten werden unzuverlässig und die Verbraucherpräferenzen werden durch soziale Medien und Nachrichten zusätzlich beeinflusst.

Die Nachrichtenerstattung spielt eine wesentliche Rolle bei der Wahrnehmung von Risiken. Da die COVID-19-Krise in vollem Gange ist, befürchten viele Experten, dass die Pandemie durch eine Infodemie falscher oder irreführender Nachrichten angeheizt und noch verschlimmert werden kann, was das derzeitige Gefühl der Unsicherheit noch verstärkt.

Um unsere Leser in diesen unsicheren Zeiten zu unterstützen, haben wir für Sie unter Zuhilfenahme unseres Radar-Tools die relevantesten Risikobereiche mit ihren Auslösern/ Signalen sowie die möglichen Wege zu ihrer Eindämmung identifiziert, bewertet und visualisiert.

RISIKO-RADAR

Wie überwachen und bewerten Sie Risiken immer wieder aufs Neue? Und vor allem: Wie sind diese Risiken im Hinblick auf Ihr eigenes Unternehmen einzustufen?

Mit dem Risiko-Radarwählen Sie hierzu die Ansicht "Risiko-Radar" in der linken oberen Ecke aus – können Unternehmen alle für sie relevanten Risikobereiche, unter Berücksichtigung von neuen Technologien, Patenten, Trends und aktuellen Ereignissen visualisieren und in einen gemeinsamen Kontext stellen. Durch den gezielten Einsatz und die Nutzung der Vorteile eines Risiko-Radars können Unternehmen ihr Unternehmensumfeld überwachen und rechtzeitig auf die entsprechenden Risiken reagieren.

Damit auch Sie die zukünftigen Herausforderungen Ihres Unternehmens (besser) verstehen und visualisieren können, hier ein paar Tipps, wie Sie in wenigen Schritten Ihren eigenen Risiko-Radar aufsetzen:

  • Bilden Sie Zusammenhänge ab, um zu verstehen, wo Disruptionen auftreten und wie sich diese auf Ihr Geschäft auswirken könnten.
  • Identifizieren Sie sogenannte Blind Spots und Opportunitätsräume.
  • Erkennen Sie mithilfe von KI-basierten Werkzeugen aufkommende Risikobereiche, um sich auf die strategische Planung zu konzentrieren.
  • Fördern Sie branchenübergreifende Zusammenarbeit und Bewertung von Risiken
  • Minimieren Sie die Eintrittswahrscheinlichkeit oder die Tragweite der Auswirkungen von Risiken.
  • Beobachten Sie das Unternehmensumfeld hinsichtlich Veränderungen, welche die Art und/oder die Auswirkungen des Risikos beeinflussen.

 

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SIGNALS

Wohin führen uns diese neuen Entwicklungen und was sind wesentliche Signale im Unternehmensumfeld, die auf die identifizierten Risiken hinweisen?

Einige Risiken ergeben sich aus Umständen und Ereignissen, die außerhalb des Einflusses oder der Kontrolle eines Unternehmens liegen. Diese Arten von Risiken sind in der Regel mit natürlichen oder politischen Großereignissen oder sogar globalen makroökonomischen Veränderungen verbunden. Da Unternehmen nicht in der Lage sind, diese Art von Ereignissen zu verhindern oder zu beeinflussen, muss sich ihr Management auf die frühzeitige Identifizierung und Minderung ihrer Auswirkungen konzentrieren. Externe Risiken erfordern eine ständige Überwachung von Nachrichten und Ereignissen, um die Signale aus der Flut an Informationen herauszufiltern und zu erkennen. Auf diese Weise können Unternehmen Frühwarnsysteme entwickeln, um das Ausmaß der Unsicherheit zu minimieren – besonders in Krisenzeiten wie jetzt.

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ROADMAPS

Welche Strategien zur Risikominderung gilt es umzusetzen? Wann und wie setzen wir sie um? Wie können wir uns in Zukunft besser vorbereiten, um uns vor Risiken zu schützen?

Angesichts all der externen und internen Faktoren und Informationen auf die wir heutzutage relativ einfach Zugriff haben, sind viele Risiken in der Tat recht vorhersehbar, ja sogar bekannt, weshalb Unternehmen dazu neigen, sie zu klassifizieren. Im Bankwesen haben sich beispielsweise die Risikoarten "Kreditrisiko", "Marktrisiko" und "operationelles Risiko" als feste Begrifflichkeiten zur Risikoklassifizierung etabliert.

Unternehmen anderer Branchen verwenden Risikobezeichnungen wie "Produktrisiko", "Lieferkettenrisiko", "HR-Risiko", "IT-Risiko" und "Finanzrisiko". Die Bedeutung dieser Risiken spricht in gewisser Weise direkt für eine Geschäftseinheit oder eine Kombination von Geschäftsfunktionen, weshalb die Strategien zur Risikominderung und die zu unternehmenden Schritte den jeweiligen Geschäftsbereichen unbedingt transparent und kontinuierlich kommuniziert werden sollten.

Es reicht bei Weitem nicht aus, potenzielle Risiken nur zu erkennen. Es muss auch entsprechend gehandelt werden. Neben der Einführung eines systematischen Prozesses zur Identifizierung von Risiken müssen sich zudem die Maßnahmen zur Risikominderung in Ihren Produkt- und Technologie-Roadmaps klar widerspiegeln. Im Rahmen Ihres Aktionsplans sollte die Roadmap alle Maßnahmen zur Risikominderung und den Übergang vom aktuellen zum zukünftigen Zustand klar kommunizieren.

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